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Open Air Klassik Sommer Kulturbrauerei
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Künstler 15.-19. August 2012

Orchester:

Berliner Symphoniker

Seit mehr als vier Jahrzehnten sind die Berliner Symphoniker ein fester Bestandteil der Orchesterlandschaft dieser Stadt und können auf eine kontinuierlich gewachsene musikalische Tradition zurücksehen. Die durch die kulturelle Breitenarbeit anerkannten Berliner Symphoniker haben weit über ihre Heimatstadt hinaus Popularität und Ansehen gefunden und sind über Jahrzehnte hinweg als musikalische Botschafter für Berlin tätig.

Renommierte Chefdirigenten waren die Garanten für die stete künstlerische Entwicklung der Berliner Symphoniker.

Chefdirigent:

Lior Shambadal

1950 in Tel Aviv geboren, studierte er dort Bratsche, Posaune, Komposition und Dirigieren. Sein Studium führte ihn nach Salzburg an das Mozarteum zu Karl Melles sowie nach Wien zu Hans Swarowsky und zu Dirigierstudien bei Carlo Maria Giulini, Igor Markevitch, Sergio Celibidache und Franco Ferrara. Er setzte seine Studien fort u.a. mit Verfahrensweisen der elektronischen Musik und Komposition in Frankreich bei Witold Lutoslawski.

1980 wurde Lior Shambadal Chefdirigent des Haifa Symphonie-Orchesters.

1986 bis 1993 leitete er das Kibbutz-Kammerorchester in Tel Aviv, mit dem er zahlreiche Tourneen durch Europa unternahm. Eine umfangreiche Konzerttätigkeit verbindet ihn mit Orchestern in Israel und dem europäischen Raum.

1993 bis Ende der Spielzeit 1999/2000 war Lior Shambadal Generalmusikdirektor des Pfalztheaters Kaiserslautern. Seit Februar 1997 ist Lior Shambadal Chefdirigent der Berliner Symphoniker und seit 2009 ebenfalls Chefdirigent des Orquetra Filarmonica de Bogota.

International bekannt ist Lior Shambadal durch CD- und Fernsehproduktionen sowie durch Gastdirigate mit internationalen Orchestern.

Tänzerin:

Maria Serrano

Maria del Mar Serrano Rebollo, wurde in Sevilla in Spanien geboren. Sie erlernte den Flamenco von frühester Kindheit an bei den besten und renommiertesten Lehrern des Flamenco-Tanzes in Sevilla, wie José Galván, Los Gitanillos de Bronce, Juan Manuel, Farruco, um nur einige zu nennen . Sehr früh bereiste sie mit so namhaften Ensembles die halbe Welt. 1993 wurde sie von André Heller für seine Produktion „Magneten" ausgesucht und verzauberte in dieser Show 6 Monate lang das Publikum in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In den Jahren zwischen 1995 und 1998 tourte Maria Serrano in verschiedenen Formationen kreuz und quer durch Europa. 2001 produzierte die Compañia „Entre Flamencos". Im November 2002 präsentierte Maria Serrano dann zum ersten Mal ihre eigene Interpretation des Carmen-Mythos: „CARMEN Pasión Flamenca". 2004 produzierte die Compañia „FlamenTango", das auf dem renommierten Budapest Spring Festival uraufgeführt wurde und seither mit grossen Erfolg auf Tournee ist. 2007 überraschte Maria Serrano wieder mit einem Experiment: Gemeinsam mit Musikern wie Kálmán Balok und Tänzern vom Hungarischen Nationalballett präsentierte sie „Balkan Flamenco" in auf Festivals in Ungarn, Deutschland, Finland und Norwegen. 2009 folgte „Intuición Flamenca", erstmals gemeinsam mit ihrer Schwester Alba Serrano. 2011 präsentiert Maria Serrano erstmals ihr neues Solo-Projekt „Flamenco recital". Seit Gründung der Compañia Maria Serrano war sie neben Spanien, Deutschand, Österreich, der Schweiz, Dänemark, die Tschechische Republik, Griechenland, Holland, Mexico, Finnland, Nordirland und Mazedonien in Kanada, Rumänien, Norwegen, Türkei, Ungarn, Polen, Italien, Kanada und Taiwan unterwegs.

André Heller schrieb über sie: „Maria Serrano ist ein vulkanisches Ereignis. Sie tanzt ihre Eingebungen ins Reine. Manchmal glaubt man, sie wäre von Springteufeln besessen und Augenblicke später gehört sie ganz den abgründigsten Melancholien. Ihre Kunst bleibt stets im Magischen beheimatet. Man kann es nicht erklären, nur bewundern."

Orchester:

Deutsches Filmorchester Babelsberg

Es gibt viele Erklärungen dafür warum der 100 Jahre junge Film schon immer untrennbar mit dem Ausdrucksmittel der Musik verbunden war und ist. Tatsache bleibt, dass bereits 1918 die UFA-Studios in Babelsberg das erste Filmorchester in Deutschland gründeten und durch die Einführung des Tonfilms und der daraus resultierenden Notwendigkeit dem Tonformat zu entsprechen, dieses Orchester 1932 modifizierten.

Fast unbeschadet überstand dieses Orchester die Zeit des Zweiten Weltkrieges und konnte somit bereits 1946 seine Arbeit unter dem neuen Dach der DEFA fortsetzen. Mit dem Verkauf und der damit verbundenen Umstrukturierung der Studios waren das Orchester und seine Musiker zwischenzeitlich integrierter Teil der Brandenburgischen Philharmonie Potsdam bis es 1993, gemeinsam mit den Musikern des RBT-Orchesters Berlin, sich in seiner jetzigen Form und unter dem neuen Namen "Deutsches Filmorchester Babelsberg" wieder gründete.

Orchester:

Primarte Orchester der Preisträger

Mit dem PrimArte-Orchester der Preisträger erfüllte sich Alois Springer einen Traum. Den Aufbau seines eigenen Orchesters aus spielfreudigen Hochbegabten, ganz nach seinen klanglichen, geistigen und philosophischen Vorstellungen.

Dieses Projekt, das Alois Springer gemeinsam mit der Konzertagentin Nicole Stephan ins Leben rief, soll junge Talente ermutigen, ihren Weg zu gehen, unbeirrt der lauten Ereignisse um sie herum - es soll »das Gehen« im Musizieren verinnerlichen, das eine unaufhaltsame Hoffnung, Freude und Ausstrahlung weckt.

Durch ausgezeichnete Leistungen und viel Spielleidenschaft begeisterte dieses Orchester bereits seit 2003 mit Ravel`s Bolero, Puccini`s Opern, Beethoven`s Klavierkonzerten und vielem mehr das Publikum unseres Open Air Klassik Sommers in der Kulturbrauerei.

Dirigent:

Alois Springer

Alois Springer ist deutscher Dirigent, Violinist und fünffacher erster Preisträger internationaler Dirigentenwettbewerbe.

Zu seinen Referenzen gehören: 1. Violinist und Assistenz-Dirigent im Zürcher Kammerorchester, 1. Konzertmeister des Städtischen Orchesters Trier, Assistent von Leinsdorf und Boult in Tanglewood (Mass.), Solist und Assistenz-Dirigent Radio-Symphonie-Orchester Luxembourg, Goldmedaille New York 1. Preis Mihopulos Preis, Mitarbeiter von Leonard Bernstein bei der New York Philharmonie und Chefdirigent der Philharmonia Hungarica.

Nach vielen Stadien der Entwicklung, die ihn zu einem der großen Dirigenten werden ließen, ist Alois Springer heute unverändert in seiner Leidenschaft: Immer wieder reizt ihn die Rolle des Gastdirigenten - und gerne ist er Ausbilder und Mentor für musikalische Genies, die seiner Spur folgen wollen, um eines Tages ebenfalls Teil der Musikgeschichte zu sein.

Trompete:

Jens Lindemann

Jens Lindemann wurde 1966 in Peine bei Hannover geboren. Mit drei Jahren wanderte er mit seinen Eltern nach Kanada aus und erhielt im Gymnasium ersten Trompetenunterricht. Durch sein außerordentliches Talent auffallend, wurde er an der weltberühmten „Juillard School“ in New York angenommen, erhielt dort eine klassische Trompetenausbildung und gewann bereits als Jugendlicher zahlreiche Wettbewerbe. Heute gehört er zu den gefeiertsten Trompetensolisten der Gegenwart, er ist Gewinner des Grammy, des Klassik-Echo und wurde kürzlich von Brass Herald als „International Brass Personality of the Year“ gekürt. Jens Lindemann wohnt in Los Angeles, ist aber als Solist in allen großen Konzerthallen der Welt wie New York, Berlin, London, Peking, Warschau, Los Angeles Buenos Aires und Vancouver zu Hause.

„Die Trompete ist geeignet, mit der Kunstfertigkeit einer Violine, der Zärtlichkeit einer menschlichen Stimme und der stilistischen Flexibilität eines Pianos gespielt zu werden. Sie ermöglicht mir eine unendliche Bandbreite der Kommunikation mit dem Publikum“ (Zitat Jens Lindemann)

Trompete:

Martin Hackleman

Martin Hackleman ist seit 2000 Chefhornist des Nationalen Sinfonieorchesters in Washington. Er begann bereits im Alter von 16 Jahren Horn zu spielen und studierte das Horn unter Caesar LaMonaca an der Universität in Houston. Bereits während seines Studiums 1972 im Alter von gerade 19 Jahren wurde er Chefhornist der Calgary Philharmonie.

1974 schloss Hackleman sich den Sinfonikern von Vancouver an und spielte als Solohorn unter dem Maestro Kazuyoshi Akiyam. 1983 verließ Martin Hackleman Vancouver, um sich dem weltberühmten „Canadian Brass“ anzuschließen mit denen er herausragende Erfolge feierte.

Er hat mittlerweile zahlreiche Bücher geschrieben und CD`s veröffentlicht und spielte unter anderem mit dem Vancouver Sinfonie Orchester, den Montreal Sinfonikern unter Charles Dutoit oder dem Philadelphia Orchester.